Die Kapillaren mit den Mikroporen machen den Unterschied
MicroPore Entfeuchtungsputz nutzt die elementaren Naturgesetze der Thermodynamik. Das in der feuchten Wand befindliche Wasser - eindringende, bzw. aufsteigende Feuchtigkeit - verdampft schnell, der Weitertransport in flüssiger Form wird durch die besonderen (typischen) Putzeigenschaften verhindert. Diesen Effekt erzielt MicroPore Entfeuchtungsputz durch die spezielle Bildung von Kapillaren und Mikroporen.
Bindemittel und die beim Mischungsprozess entstehenden Makroluftporen sind in den herkömmlichen Putzen der Transportweg für Wasser. MicroPore Entfeuchtungsputz unterbricht den Feuchtigkeitstransport in Form von Wasser, durch Aufbau von speziellen Kapillaren und Mikroporen. Bildlich gesprochen endet der Wassertransport an den Kapillaren und der Weitertransport erfolgt ausschließlich über Dampfdiffusion.
Die Kapillaren mit den dazwischen gelagerten Mikroporen bewirken: . Unterbrechung des Wassertransportes . Umwandlung von Wasser zu Wasserdampf . Transport des Wasserdampfes (Diffusionsweg) zur Umgebungsluft . geschmeidige Konsistenz und gute Verarbeitbarkeit . extrem schnelle Trocknung . Verarbeitung bis -5 °C möglich (durch hohe Diffusion / schnellen Wasserdampftransport) . höheren Wärmedurchlasswiderstand, da die Mikroporen schlechte Wärmeleiter sind
1 In das Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit. 2 Gemisch aus unregelmäßig geformten Gesteinskörnern (Standard Ø 0,8mm),(Alternativ auch Ø 0,3 mm bei Stuckmaterial bzw. Ø 1,6 mm bei historischem Material als Körnung möglich) und Bindemittelstegen auf Zementbasis und Kalkfeinmaterial. Die optimale Abstimmung der Gesteinsart und deren Größe ist für die Ausbildung und Dimension der Bindemittelstege mitverantwortlich und beeinflusst auch die weiteren bautechnischen Eigenschaften (Festigkeit) und Dampfdurchlässigkeit. 3 Im Feinmörtelanteil sind - umgeben von den Gesteinskörnern - kugelförmige Mikroporen (ca. Ø 50 bis 60 µm) bei ca. 25 % Volumenanteil eingelagert.